Eine Pauschalreise Isla Margarita bringt Urlauber auf eine der schönsten Karibik Inseln. Gemeinsam mit den Nachbarinseln Isla Coche bildet die vor der Nordküste Venezuelas gelegene Isla Margarita den Bundesstaat Nueva Esparta. Die Insel ist eine der berühmten “Inseln unter dem Wind”, was ein ganzjähriges heißes und trockenes Klima garantiert. Isla Margarita, das sind die beiden, [...]
Eine Pauschalreise Isla Margarita bringt Urlauber auf eine der schönsten Karibik Inseln. Gemeinsam mit den Nachbarinseln Isla Coche bildet die vor der Nordküste Venezuelas gelegene Isla Margarita den Bundesstaat Nueva Esparta. Die Insel ist eine der berühmten “Inseln unter dem Wind”, was ein ganzjähriges heißes und trockenes Klima garantiert. Isla Margarita, das sind die beiden, einzig durch einen langen Damm getrennten, Inselhälften Istmo Restinga und Macanoa. Istmo Restinga ist dabei mit Städten, Fischerdörfern und Unterkünften die Touristeninsel. Macanoa ist größtenteils unbewohnt, verwöhnt Besucher aber mit Mangrovenwäldern, Kakteen, Wüsten, endlosen weißen Sandstränden sowie herrlichen Korallenriffen.
Isla Margarita wurde 1498 von Christopher Kolumbus während seiner dritter Amerikareise entdeckt. Archäologische Funde beweisen jedoch, dass bereits Jahrhunderte vor Kolumbus Caribs Indianer auf der Insel lebten. Kolumbus taufte die Insel La Margarita, zu Ehren von Margarete von Österreich, Prinzessin von Kastilien. Kolumbus fiel schnell das enorme Perlenvorkommen in den Gewässern der Insel auf. Bis ins 16. Jahrhundert wurden die Perlenbänke systematisch von den spanischen Eroberern geplündert. Hierfür zwangen sie teilweise mit Waffengewalt die Eingeborenen, unter Lebensgefahr zu den Perlenbänken hinab zu tauchen, riesige Körbe zu füllen und sich mit Hilfe eines Seiles wieder hochziehen zu lassen. 1541 wurde die Region von einem starken Erdbeben heimgesucht, was die Insel in der Folgezeit unbewohnbar machte. Die Perlenvorräte waren schnell erschöpft und somit verlor die Insel an Bedeutung. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts geriet die Insel erneut unter spanische Herrschaft. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts strebten die Bewohner gemeinsam mit dem Venezuelanischen Volk nach Unabhängigkeit von Spanien und erlangten diese schließlich im Jahre 1811. 1975 wurde die Isla Margarita zum Freihandelshafen erklärt und somit zu einem zollfreien Einkaufsparadies. In der Folgezeit etablierte sich nach und nach der Tourismus.
Bei einer Pauschalreise Isla Margarita gibt es für Urlauber eine Menge zu entdecken. In La Asunción, der Hauptstadt der Provinz Nueva Esparta kann man beispielsweise herrliche Gebäude aus der Kolonialzeit, sowie die Kathedrale „Nuestra Senora de la Asunción, die älteste Kirche der Insel, besichtigen. Beim Betreten der Stadt kann man die rotbraunen Mauern des Schutzwalls „Castillo Santa Rosa“ aus dem 17. Jahrhundert bestaunen. Im Inneren findet man Waffensammlungen die zur Verteidigung gegen Piratenangriffe vorgesehen waren.
Wer auf eine Einkauftour gehen möchte, der ist in der Stadt Porlamar an der richtigen Adresse. Der Ort ist nahezu übersät mit Duty-Free Läden, Modeboutiquen und sehr guten Restaurants.
Tipps für Pauschalreisen Isla Margarita
Wer auf Isla Margarita einreisen möchte, muss im Besitz eines deutschen Reisepasses sein. Dieser muss eine Restgültigkeit von mindestens einem halben Jahr nach Verlassen der Insel aufweisen.
Die Venezuelanische Isla Margarita hat in den letzten Jahren mit einer steigenden Zahl bewaffneter Raubüberfälle zu kämpfen. Wertgegenstände werden leider auch häufig aus den Unterkünften entwendet. Es ist also Vorsicht geboten.